B – Scheunenbrand Großostheim


Einsatznummer: 2012-094
Datum und Uhrzeit: 18. Mai 2012, 02:09 Uhr
Alarmierungsart: Trupp
Einsatzart: B
Einheiten und Fahrzeuge: DLK (außer Dienst), MTW 2007 (außer Dienst)
Weitere Kräfte:


Einsatzbericht:

Bericht Main-Echo

Bildergalerie Main-Echo

 

Am Freitag, 18.05.2012 wurde um 01.52 die Feuerwehr Großostheim zu einem Brand in die Pfarrgasse alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen aus dem Torhaus und den Fenstern des zweigeschossigen Gebäudes und griffen bereits auf den Dachstuhl über.

Der Großostheimer Kommandant Stefan Ullrich ließ daraufhin eine weitere Drehleiter aus Stockstadt alarmieren. Mit einem massiven Löschangriff konnte zunächst ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Häuser verhindert werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Brand sowohl von der Pfarrgasse als auch von der auf der Gebäuderückseite gelegenen Nöthiggasse bekämpft. Im Hofbereich als auch im Wohnhaus und dem unmittelbar angrenzenden Nebengebäude lagerten jede Menge brennbare Materialien, die abgelöscht und ausgeräumt werden mussten.

Die Lösch- und Ausräumarbeiten konnten nur unter Atemschutz durchgeführt werden, daher wurden in der Folge noch weitere Kräfte aus Stockstadt und die Feuerwehren aus Wenigumstadt, Haibach, Winzenhohl und Goldbach zur Unterstützung alarmiert. Zeitweise waren bis zu 8 C-Rohre im Einsatz. Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung schmolzen die Rolläden und sprangen die Fensterscheiben des gegenüberliegenden Wohnhauses. An einem geparkten Pkw schmolzen die Frontscheinwerfer und die Kunststoff-Stoßfänger weg. Der Brand war zwar gegen 03.00 Uhr unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis gegen 07.00 Uhr hin. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte durch einen Radlader des gemeindlichen Bauhofes. Bürgermeister Hans Klug verschaffte sich ebenfalls ein Bild von der Einsatzstelle. Kommandant Stefan Ullrich und der ebenfalls anwesende Kreisbrandinspektor Otto Hofmann konnten auf insgesamt 107 Feuerwehrleute mit 17 Fahrzeugen zurückgreifen. Der Rettungsdienst entsandte einen Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte.