B – Brand Fa. Schnarr in Mainaschaff


Einsatznummer: 2008-166
Datum und Uhrzeit: 6. August 2008, 20:33 Uhr
Alarmierungsart: Gruppe, Trupp, Zug
Einsatzart: B
Einheiten und Fahrzeuge: GW-Mess, DLK (außer Dienst), ELW (außer Dienst), LF 16 (außer Dienst), TLF 16/25 (Außer Dienst)
Weitere Kräfte:


Einsatzbericht:

externer Link Bilder Main-Echo

 

Video Main-netz.de

 

Video Main.tv

 

Die FF Stockstadt wurde zu einem Brand nach Mainaschaff alarmiert. Neben einen Trupp Atemschutzgeräteträger kam der GW-Mess zur Kontrolle der Umgebungsluft zum Einsatz.

 

Pressebericht Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg vom 06.08.2008

Mainaschaff – Büroräume ausgebrannt

 

Starke Rauchentwicklung veranlasste am Mittwochabend ab 20:12 Uhr, 55 Bürger den Notruf 112 zu wählen um einen Brand in Mainaschaff in der Industriestraße zu melden. Diese sehr hohe Anzahl an Notrufen innerhalb von nur wenigen Minuten, kann helfen, sich ein Bild über das Ausmaß vor Ort zu machen.

 

Sehr schnell waren 91 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mainaschaff, Kleinostheim und Stockstadt sowie der Kreisbrandinspektion mit 22 Fahrzeugen vor Ort. Somit konnte der Einsatzleiter Christoph Schöffel (2. Kommandant FF Mainschaff) von Anfang an aus dem vollen Schöpfen und massive Kräfte zur Brandbekämpfung einsetzen.

 

Im zu Büroräumen ausgebauten Dachgeschoß, waren etwa 200 qm der Räumlichkeiten in Brand geraten uns sorgten somit für die starke Rauchentwicklung. Da die Flammen bereits aus dem Dach schlugen wurden zwei Wenderohre über Drehleitern, sowie mehrere Strahlrohre im Innenangriff (alles unter schwerem Atemschutz) vorgenommen. Diese Maßnahmen zeigten sehr schnell Wirkung und die Rauchentwicklung ließ sehr schnell nach. Die verrauchten Produktionshallen wurden mit mehreren Überdrucklüftern entraucht.

 

Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Bevölkerung da die Rauchsäule senkrecht nach oben abziehen konnte. Auch dort für die Produktion benötigte Gefahrstoffe waren zu keiner Zeit von dem Feuer gefährdet bzw. betroffen. Um hier auf Nummer sicher zu gehen wurde vom Landratsamt Aschaffenburg ein Umwelt-Ingenieur angefordert. Dieser überzeugte sich vor Ort von der Situation und bestätigte obige Aussagen noch einmal.

 

Drei Fahrzeuge vom Rettungsdienst mit fünf Personen mussten nicht tätig werden. Der Einsatz endete gegen 23:30 Uhr.

 

Pressebericht Main-Echo vom 07.08.2008

Feuer bei Metall-Veredlung – Zeugen hören Knall – 100 Feuerwehrleute im Einsatz
Brand: Zeugen hörten Knall aus der Chefetage

 

 

Mainaschaff/Kreis Aschaffenburg Ein dicker Rauchpilz lag noch am späten Mittwochabend über Mainaschaff. In einem Dach-Container mit dem Geschäftsführer-Büro der Metall-Veredlung Schnarr hatte es gegen 20 Uhr ein Feuer gegeben. 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen.
Zeugen wollen sogar einen Explosionsknall gehört haben. Passiert ist laut Polizei Würzburg niemandem etwas. Feuerwehrleute prüften mit Messgeräten die Schadstoffbelastung. Sie stellten keine erhöhten Werte fest. Für die Bevölkerung bestand daher keine Gefahr.

Die starke Rauchentwicklung könne, so die Polizei, mit einem angegliederten Taubenverschlag zu tun haben. Dieser brannte mitsamt der Tiere völlig aus. Insgesamt 100 Wehrmänner aus Mainaschaff, Stockstadt und Kleinostheim hatten die Flammen schnell unter Kontrolle. Nachgelöscht wurde bis gegen 22 Uhr. Das Landratsamt prüfte noch in der Nacht, ob die Stabilität der unterm Dach-Container liegenden Produktionshalle weiterhin gegeben ist. Hier lagern laut Polizei unter anderem Gefahrenstoffe. Zur Ursache des Feuers gibt es noch keine Erkenntnisse. Die Kripo ermittelt in solchen Fällen automatisch.

In der Mainaschaffer Metall-Veredlung ist es in den vergangenen 15 Jahren wiederholt zu Vorfällen gekommen. Einmal lag eine gefährliche Nitrosegas-Wolke über dem Ort. (rah/bkl/mai)

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